Samtpfoten in den Highlands von Skye MacDonald
Band 9

Samtpfoten in den Highlands

Von Skye MacDonald

Ein Katzencafe. Ein genervter Tierarzt. Ein Winter, der alles verändert.

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  • Grumpy x Sunshine
  • Enemies to Lovers
  • Tierliebe
  • Katzencafe
  • Wohlfühlroman in Schottland
  • Cozy Highland Romance

Emma Gallagher ist in den schottischen Highlands aufgewachsen – und zurückgekehrt mit einem Plan, der genauso chaotisch wie herzerwärmend ist. Mit einem unerwarteten Erbe will sie ein Katzencafé eröffnen: ein Ort für gerettete Tiere, gute Gespräche und ein bisschen mehr Wärme im Alltag.

Für Aiden Burnett klingt es nach einem Albtraum.

Der örtliche Tierarzt ist wortkarg, genervt von Menschen und absolut nicht bereit, sich von einer optimistischen Katzenlady erklären zu lassen, wie Tiere wirklich ticken. Doch Emma gibt nicht auf. Und je mehr Katzen einziehen, desto öfter muss Aiden feststellen, dass er nicht nur die Idee unterschätzt hat.

Zwischen Samtpfoten, hitzigen Diskussionen und überraschend ruhigen Momenten geraten seine festen Überzeugungen ins Wanken. Und Emmas Herz gleich mit.

Eine cozy Highland-Romance mit Grumpy-Sunshine-Vibes, Chaos auf vier Pfoten und einer Liebe, die sich weder planen noch verbieten lässt.

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Der Champagner ist zu warm.

Ich stehe neben dem Buffet im George Hotel, zwischen Anzugträgern und perlengschmückten Hälsen, und beobachte, wie eine Frau in einem Designerkleid ihr Glas abstellt, ohne einen Schluck getrunken zu haben. Die Kerzen auf den Tischen sind nicht angezündet – sie sind LED-betrieben, flackerlos, steril. Die Blumenarrangements kosten mehr als manche Monatsmiete. Jemand hat eine Lichtinstallation programmiert, die sich im Takt der Hintergrundmusik bewegt.

Ich habe drei Monate in dieses Event gesteckt.

Und ich fühle nichts.

Mein Tablet vibriert. Ich scrolle durch die Ablaufliste. 19:45 Uhr: Canapés werden serviert. 20:00 Uhr: Begrüßung durch den CEO. 20:15 Uhr: Produktpräsentation mit Lichtshow. Alles läuft nach Plan. Kein Detail ist dem Zufall überlassen. Die Gäste lächeln. Die Sponsoren nicken. Der CEO wird zufrieden sein.

Aber wenn ich die Augen schließe, sehe ich nur Zahlen. Budget. Rechnungen. Ablaufpläne.

Keine Menschen.

»Ms. Gallagher?«

Eine der Servicekräfte taucht neben mir auf. Jung, nervös, ein Fleck auf der weißen Bluse.

»Die Technik fragt, ob der Ton für die Präsentation nochmal getestet werden soll.«

Ich atme durch. Konzentration. Funktion. Das kann ich.

»Ja. Sagen Sie ihnen, sie sollen die Lautstärke um fünf Prozent senken. Der Raum ist voller als erwartet.«

Sie nickt und verschwindet.

Ich lehne mich gegen die Wand, spüre das kühle Glas hinter mir. Draußen, jenseits der bodentiefen Fenster, liegt Edinburgh in der Dunkelheit. Lichter funkeln auf der Princes Street. Autos schieben sich durch den Verkehr. Leben.

Aber hier drinnen? Hier ist alles kalkuliert. Perfekt. Leer.

Ein Mann lacht zu laut. Eine Frau tippt auf ihr Handy, ohne aufzusehen. Niemand spricht wirklich miteinander. Es ist ein Tanz aus Visitenkarten und strategischem Smalltalk. Ich kenne die Schritte auswendig.

Und ich will nie wieder mittanzen.

***

Am nächsten Morgen sitze ich in einem Café in der New Town. Draußen regnet es, und die Straße glänzt nass. Mein Kaffee ist kalt geworden, aber ich habe ihn kaum angerührt.

Vor mir liegt ein Brief.

Nicht irgendein Brief. Offizielles Papier, schweres Wasserzeichen, Absender: Campbell & MacLeod, Solicitors, Glencoe.

Ich habe ihn gestern Abend geöffnet, nachdem ich vom Event nach Hause gekommen bin. Habe ihn gelesen. Wieder gelesen. Und dann auf den Küchentisch gelegt, als könnte er sich in Luft auflösen.

Hat er nicht.

„… es freut uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Sie im Testament Ihrer Großtante, Mrs. Isla Gallagher, als alleinige Begünstigte benannt wurden.”

Alleinige Begünstigte.

Ich kannte sie kaum. Isla Gallagher. Meine Großtante, die irgendwann vor Jahren aus der Familie verschwunden war. Niemand sprach viel über sie. Nur dass sie in den Highlands lebte, allein, weit weg. Ich habe sie vielleicht zweimal in meinem Leben gesehen.

Und jetzt ist sie tot.

Ich schlucke. Schuld kriecht durch meine Brust. Ich hätte anrufen sollen. Besuchen. Irgendwas.

Aber ich habe es nicht getan.

„Das Erbe umfasst eine Summe von einhundertfünfzigtausend Pfund sowie das Cottage in Glencoe. Die Auszahlung ist an die Bedingung geknüpft, dass Sie sich um den Kater Tripod kümmern, der derzeit beim örtlichen Tierarzt untergebracht ist.”

Einhundertfünfzigtausend Pfund.

Ich starre auf die Zahl. Lese sie dreimal. Viermal.

Das ist … das ist genug, um alles zu ändern.

Ich könnte meine Wohnung kündigen. Edinburgh verlassen. Mich selbstständig machen. Ein Café eröffnen. Etwas Echtes. Etwas, das mir gehört.

Aber zuerst muss ich nach Glencoe.

Und einen Kater abholen.

***

Zwei Tage später unterschreibe ich meine Kündigung.

Mein Chef – ein Mann Mitte fünfzig, der »Synergien« sagt, wenn er »Geld« meint – lehnt sich in seinem Stuhl zurück und mustert mich mit einer Mischung aus Enttäuschung und Gleichgültigkeit.

»Sie waren gut, Emma.«

Waren. Vergangenheit. Als wäre ich schon weg.

»Danke.«

»Haben Sie schon etwas Neues?«

Ich zögere. »Noch nicht genau. Aber ich … ich habe Pläne.«

Er nickt, als würde er verstehen. Tut er nicht. »Verstehe. Dann wünsche ich Ihnen alles Gute.«

Wir schütteln Hände. Keine Umarmung, kein Bedauern. Nur Professionalität. Sauber, kalt, effizient.

Draußen auf der Straße zieht der Wind an meinem Mantel. Es ist Ende Februar, und Edinburgh riecht nach nassem Asphalt und Abgasen. Ich gehe zur Bushaltestelle, setze mich auf die Bank und starre auf mein Handy.

Ich habe eine Nachricht an meine Vermieterin geschickt. Kündigung. Drei Monate Frist.

Es fühlt sich surreal an. Als würde ich aus meinem eigenen Leben austreten und von außen zusehen.

Aber gleichzeitig fühlt es sich richtig an.

Zum ersten Mal seit Jahren.

***

Die Fahrt nach Glencoe dauert drei Stunden.

Die Straße schlängelt sich aus der Stadt heraus, vorbei an Vorstädten, Industriegebieten, dann endlich hinein in die Weite. Die Landschaft öffnet sich. Hügel erheben sich links und rechts, bedeckt mit Schneeresten, die in der milden Februarsonne schmelzen. Am Straßenrand tropft Tauwasser, bildet kleine Bäche, die über den Asphalt laufen.

Der Winter beginnt zu bröckeln.

Je weiter ich fahre, desto stiller wird es. Die Autobahn wird zur Landstraße. Die Autos werden weniger. Irgendwann bin ich allein.

Nur ich, die Straße und die Berge.

Ich öffne das Fenster einen Spalt. Kalte Luft strömt herein, riecht nach Erde, Kiefern und etwas, das ich nicht benennen kann. Freiheit, vielleicht.

Mein Navi sagt mir, dass ich in zehn Minuten ankomme.

Glencoe.

Ich habe es auf Fotos gesehen. Postkartenmotive. Dramatische Berghänge, schmale Täler, Cottages mit Rauch aus den Kaminen.

Aber in echt ist es … anders.

Stiller. Größer. Echter.

Die Straße führt mich hinein ins Dorf. Ein paar verstreute Häuser. Ein kleiner Laden. Ein Schild: Mrs. MacBride’s Shop. Ein Hotel weiter hinten: Glenview Inn. Alles wirkt abgenutzt, aber gepflegt. Gelebt.

Ich fahre langsam, folge den Anweisungen des Navis. Biege ab auf einen schmalen Schotterweg. Bäume stehen dicht an der Straße, ihre Äste kahl, aber Knospen beginnen zu schwellen.

Und dann sehe ich es.

Das Cottage.

Es ist klein. Grauer Stein, ein steiles Dach, ein Kamin, aus dem kein Rauch aufsteigt. Die Fenster sind dunkel. Davor steht ein verwittertes Holztor, das quietscht, als ich es öffne.

Ich halte vor der Tür. Der Schlüssel liegt schwer in meiner Tasche. Morag Campbell, die Anwältin, hat ihn mir per Post geschickt, zusammen mit einer kurzen Notiz: „Nehmen Sie sich Zeit. Isla hätte gewollt, dass Sie sich wohlfühlen.”

Ich atme tief durch. Dann stecke ich den Schlüssel ins Schloss.

Die Tür geht auf.

Und ich trete ein.

 

Es riecht nach Lavendel.

Und nach altem Holz. Und nach etwas, das ich nicht genau zuordnen kann – Staub, vielleicht, vermischt mit Erinnerungen.

Ich bleibe im Flur stehen und lasse meinen Blick schweifen.

Links eine kleine Küche. Rechts ein Wohnzimmer. Geradeaus eine Tür, wahrscheinlich zum Schlafzimmer. Alles ist sauber, aber unberührt. Als hätte jemand das Haus eingefroren, bevor meine Großtante gegangen ist.

Ich gehe ins Wohnzimmer.

Und bleibe stehen.

Überall Katzen.

Nicht echte Katzen – noch nicht. Aber Katzenspielzeug. Ein Kratzbaum in der Ecke, groß, mit Plattformen und Höhlen. Federwedel an Schnüren. Kleine Stoffmäuse. Ein Korb voller Bälle. An der Wand hängen gerahmte Fotos – meine Großtante, jünger, lächelnd, mit einem grauen Kater auf dem Schoß.

Tripod.

Ich trete näher. Auf dem Kaminsims stehen mehr Fotos. Isla mit dem Kater. Isla mit einem Mann, den ich nicht kenne. Ein Leben, das ich nie gesehen habe.

Und überall – wirklich überall – sind Spuren von einem Tier, das hier gelebt hat. Kratzspuren am Sofa. Eine Decke, die mit Katzenhaaren übersät ist. Ein Futternapf in der Küche, noch halb voll.

Meine Großtante war eine Crazy Cat Lady.

Der Gedanke kommt ungebeten, und ich schäme mich sofort dafür.

Sie war allein. Und Tripod war ihre Familie.

Ich setze mich aufs Sofa, spüre die Federn unter mir nachgeben. Mein Blick fällt auf ein Bücherregal. Romane, Sachbücher, ein paar Fotobände über die Highlands. Daneben ein Notizbuch, aufgeschlagen.

Ich greife danach.

Die Handschrift ist zittrig, aber lesbar.

„Tripod hatte heute einen guten Tag. Er hat den ganzen Morgen im Garten verbracht. Ich glaube, er mag den Frühling.”

Ich schlucke. Lese weiter.

„Manchmal frage ich mich, was passiert, wenn ich nicht mehr da bin. Wer kümmert sich dann um ihn? Er ist so besonders. Er verdient jemanden, der ihn liebt.”

Meine Augen brennen.

Sie hat an mich gedacht. Hat mir Geld hinterlassen. Hat mir Tripod anvertraut.

Und ich habe sie nie besucht.

Ich klappe das Notizbuch zu, lege es zurück aufs Regal.

Dann stehe ich auf und sehe mich um.

Das Cottage ist klein. Aber es hat etwas. Etwas Warmes. Etwas Echtes.

Vielleicht kann ich hier bleiben. Für eine Weile.

Vielleicht kann ich hier etwas aufbauen.

Aber zuerst muss ich Tripod abholen.

***

Die Tierarztpraxis ist nur fünf Minuten entfernt.

Ein kleines Steinhaus, praktisch, unauffällig. Davor ein handgeschriebenes Schild: Veterinary Practice – Dr. A. Burnett.

Ich parke, steige aus. Die Luft ist kälter hier, beißt in meine Wangen. Ich ziehe meinen Schal fester und gehe zur Tür.

Drinnen riecht es nach Desinfektionsmittel und Heu. Eine junge Frau hinter dem Empfangstresen sieht auf. Sie lächelt, freundlich, offen.

»Kann ich Ihnen helfen?«

»Ich bin Emma Gallagher. Ich … es geht um Tripod. Den Kater meiner Großtante.«

Ihr Gesicht hellt sich auf. »Ah, ja! Einen Moment, ich hole Dr. Burnett.«

Sie verschwindet durch eine Tür.

Ich bleibe stehen, die Hände in den Taschen meiner Jacke vergraben, und versuche, nicht nervös zu wirken.

Dann geht die Tür wieder auf.

Und er steht da.

 

Groß.

Das ist das Erste, was ich denke.

Er ist groß, breitschultrig, füllt den Türrahmen aus, ohne sich anzustrengen. Dunkles Haar, ein bisschen zu lang, als hätte er vergessen, zum Friseur zu gehen. Ein markantes Gesicht – hohe Wangenknochen, ein Drei-Tage-Bart, ernste Züge. Seine Augen sind graubraun, ruhig, und sie mustern mich mit einer Intensität, die mich einen Schritt zurückweichen lässt.

Er trägt Jeans und einen groben Pullover, die Ärmel hochgekrempelt. An seinen Unterarmen sehe ich Narben – feine Linien, alt, verheilt.

Seine Hände sind groß. Ruhig. Kompetent.

»Ms. Gallagher.«

Seine Stimme ist tief. Nicht unfreundlich, aber auch nicht warm. Neutral. Professionell.

Ich strecke ihm die Hand hin. »Emma. Einfach Emma.«

Er schüttelt sie. Kurz. Seine Hand ist rau, warm, und ich spüre die Wärme durch meine Finger bis in den Arm hinein.

Dann lässt er los und tritt einen Schritt zurück.

»Aiden Burnett.« Eine Pause. »Sie sind wegen Tripod hier.«

»Ja.«

Er nickt. Sagt nichts. Nur dieser Blick – prüfend, abwägend, als würde er eine Diagnose stellen.

»Kommen Sie mit.«

Er dreht sich um, und ich folge ihm durch einen schmalen Flur. Die Wände sind mit Postern von Tieren tapeziert – Hunde, Katzen, Pferde. Alles ist sauber, ordentlich, funktional.

Wir betreten einen Behandlungsraum.

Und da, auf dem Tisch, sitzt ein Kater.

Grau, getigert, mit nur drei Beinen. Das vordere linke fehlt.

Tripod.

Er sieht mich an, blinzelt langsam, und schnurrt.

Mein Herz zieht sich zusammen.

»Er ist gesund«, sagt Aiden hinter mir. »Ich habe ihn letzte Woche durchchecken lassen. Keine Probleme. Frisst gut, Beweglichkeit ist einwandfrei trotz des Beins. Er ist … robust.«

Ich nähere mich dem Tisch. Tripod schnüffelt an meiner Hand, dann reibt er seinen Kopf daran.

»Er mag Sie«, bemerkt Aiden.

Ich sehe zu ihm auf. Er steht mit verschränkten Armen da, beobachtet mich.

»Das ist schnell«, sage ich.

»Katzen wissen, wen sie mögen. Und wen nicht.«

Seine Stimme ist neutral, aber da ist etwas in seinem Blick. Etwas Wachsames. Als würde er abwägen, ob ich es verdiene, dass Tripod mich mag.

Ich räuspere mich. »Ich habe noch nie eine Katze gehabt.«

»Das ist kein Problem. Tripod ist unkompliziert. Futter, Wasser, sauberes Katzenklo. Er kommt zurecht.« Er macht eine Pause. »Die Frage ist: Kommen Sie zurecht?«

Ich blinzle. »Wie meinen Sie das?«

»Sie leben in Edinburgh?«

»Ich habe da gelebt. Ich ziehe nach Glencoe.«

Seine Augenbraue hebt sich. Nur minimal, aber ich sehe es.

»Hierher.«

»Ja.«

»Verstehe.« Er neigt den Kopf. »Hier gibt es keine Galas.«

Ich starre ihn an. »Woher wissen Sie, dass ich …?«

»Morag hat es erwähnt. Ihre Großtante hat viel über Sie geredet.«

Das trifft. Härter, als es sollte.

»Sie haben sie nie besucht«, sagt er. Keine Frage. Eine Feststellung.

Ich schlucke. »Nein. Ich … ich hätte es tun sollen.«

»Hätte.« Er wiederholt das Wort, als würde er es wiegen. Dann dreht er sich um und holt eine Transportbox aus einem Regal. »Tripod war ihr wichtig. Sie hat in ihrem Testament festgelegt, dass er gut versorgt wird. Ich gehe davon aus, dass Sie das ernst nehmen.«

»Natürlich.«

»Gut. Ich habe eine Liste gemacht, mit empfohlenem Futter und so weiter.« Er setzt die Box auf den Tisch, öffnet die Klappe. Tripod springt hinein, als hätte er es schon tausendmal gemacht. Aiden schließt die Tür, dann reicht er mir die Box.

Unsere Finger berühren sich. Für den Bruchteil einer Sekunde.

Wieder diese Wärme.

Ich ziehe die Hand zurück, zu schnell.

»Ich komme zur Nachkontrolle vorbei«, sagt er. »In drei Tagen.«

Ich starre ihn an. »Ist das … üblich?«

»Bei Tripod schon.« Er hält meinen Blick fest. »Er ist ein besonderer Kater. Und ich stelle sicher, dass es ihm gut geht.«

Keine Verhandlung. Kein Lächeln.

Ich nicke. »In Ordnung.«

»Das Cottage Ihrer Großtante steht leer. Morag hat Ihnen die Schlüssel gegeben?«

»Ja.«

»Dann sehen wir uns dort.« Er tritt zur Seite, öffnet die Tür. »Viel Glück, Ms. Gallagher.«

Ich will etwas sagen – dass er Emma sagen soll, dass ich es ernst meine, dass ich nicht die bin, für die er mich hält.

Aber die Worte bleiben stecken.

Also gehe ich.

Die Tür fällt hinter mir ins Schloss.

Und ich trage Tripod hinaus in die kalte Highland-Luft, mein Herz schlägt schneller, als es sollte.

In drei Tagen kommt er vorbei.

Aiden Burnett.

Um zu prüfen, ob ich es verdiene, hier zu sein.

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Skye MacDonald

Über Skye MacDonald

Skye MacDonald schreibt gefühlvolle, romantische Wohlfühlromane, die den Zauber Schottlands feiern – von einsamen Blockhütten in den Highlands bis zu eleganten Penthouses mit Blick auf Edinburgh Castle.

Ihre Geschichten verbinden Leidenschaft, Humor und Herzenswärme und erzählen von starken Frauen, die wissen, was sie wollen, und Männern mit rauer Schale und weichem Kern. Ob grummeliger Einsiedler, charmant-schottischer Handwerker oder geheimnisvoller Millionär – jede Liebesgeschichte verspricht prickelnde Spannung, emotionale Tiefe und das perfekte Happy End.

Skye liebt die klassischen Romance-Tropes, die Leserinnen verzaubern: Zwangsnähe, Grumpy-Sunshine, zweite Chancen und Winterromantik. Doch hinter jeder ihrer Geschichten steckt ein Hauch Magie und das Gefühl, Zuhause zu finden – zwischen Kaminfeuer, Schneeflocken und Highlands-Zauber.

Bevor sie Romane schrieb, arbeitete Skye als Reisejournalistin und verliebte sich in die wilde Schönheit der schottischen Landschaft und den kreativen Puls von Edinburgh. Diese Leidenschaft für Land, Leute und Geschichten fließt heute in jedes ihrer Bücher ein.

Wenn sie nicht schreibt, wandert sie auf Pfaden entlang der Lochs, stöbert in Buchhandlungen und genießt ein Glas Whisky mit ihrem Mann und ihren zwei Terriern.

Sie glaubt, dass in jedem Sturm und auf jeder sternenklaren Straße ein kleines Stück Magie liegt – und dass Liebe in Schottland einfach ein bisschen stärker leuchtet.

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